Am 15.08. wird es soweit sein, ich starte erstmals in meiner ja nun schon fast 20 Jahre währenden Triathlonkarriere beim - das darf man wohl so sagen - legendären Embrunman. Dieses Rennen hat schon zu Zeiten eines Wolfgang Dittrich oder Mark Allen wegen seiner harten Strecken und des hohen Preisgeldes die Profis gelockt, allerdings haben sich die meisten mit der ebenfalls angebotenen Kurzstrecke zufrieden gegeben... denn die Langstrecke, die ich diesmal in Angriff nehmen möchte, hat es so sehr "in sich", das man wohl deutlich länger für die Regeneration danach einplanen muss, und so schnell kein weiteres wichtiges Rennen in guter Form bestreiten kann: Auf dem Rad sind 186km mit 5000 Höhenmetern zu überwinden, und auch die Laufstrecke ist nicht unbedingt zu den flachen zu zählen. Der Rekord auf der Radstrecke liegt bei 6h (nur ein "30er Schnitt")- das sagt wohl schon genug. Toll allerdings, das auf einer solchen Radstrecke das Drafting keine Rolle spielen sollte, taktische Plänkeleien oder super-hartes Schwimmen, um in eine gute Radgruppe zu gelangen, wie es mittlerweile in Hawaii nötig ist, das ist in Embrun völlig unnötig. Und so gehört dieses Rennen zu den "urigsten" im positivsten Sinne des Wortes. Wer irgendwie gut "überlebt" und einigermassen gleichmässig über die Runden kommt, der liegt schon ganz weit vorne.
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Olaf Sabatschus |
Ich habe mir dieses Jahr etwas Neues einfallen lassen und werde mich nicht nur auf mein Gefühl verlassen: Mit dem powerreport Radcomputer von Busch und Müller werde ich einen "Partner" auf dem Rad mitnehmen, der mir neben den üblichen Werten wie Geschwindigkeit und Puls auch die Leistung punktgenau anzeigt. Bei diesem System "versteckt" sich ein Sensor im Tretlager und leitet etwa 30x pro Sekunde Messdaten aus dem Zentrum des Antriebs an die Recheneinheit am Lenker. Somit kann ich meine aktuellen Leistungsdiagnostikdaten für das Rennen einsetzen, eine optimale Einteilung von Anfang an durchführen. Ich werde mir vornehmen, möglichst gleichmässig ganz eben unter der kürzlich bestimmten individuellen anaeroben Schwelle zu fahren, das ist landläufig ausgedrückt ein Tempo, das anfangs zwar zügig, aber keinesfalls als sehr hart empfunden wird. Auf die Dauer ist es aber der Bereich, der über diese lange Dauer von etwa 6h maximal aufrecht erhalten werden kann, und auch nur dann, wenn die Ernährung gut klappt, um den horrenden Kohlenhydratverbrauch (ich benötige etwa 120g Zufuhr von aussen (essen und trinken) pro Rennstunde) auszugleichen. Am besten gelingt das mit Produkten wie Hammer Gel, die einen sehr hohen Anteil an Maltodextrin haben - dieser "Zucker" ist gegenüber anderen Kohlenhydraten besonders verträglich, auch in hohen Konzentrationen. Auf den September-Fahrradmessen und im nächsten Newsletter gibt es dann mehr Informationen, wie es geklappt hat. Wir (die powerreport crew und ich) möchten mit Photos und der Computerauswertung nicht nur für die Produktentwicklung und das eigene Training/Wettkampfgestaltung mehr Informationen gewinnen, sondern das auch einmal der breiteren Öffentlichkeit präsentieren. Hilfreich war das System jedenfalls schon bei einem Wettkampfeinsatz und im Training, da ich mich wesentlich gleichmässiger an meine Vorgaben halten konnte.
Beste Grüsse, Olaf
Getestet im härtesten Radrennen der Welt
Seit 2001 ist Hammer Gel offizieller Sponsor des Race Across America (RAAM). Testen Sie selbst, warum mehr RAAM-Teilnehmer Hammer Gel bevorzugen gegenüber jedem anderen Gel.
Sieger GermanQuest AdventureRace 2005 und 2006

"Bei Wettkampfbelastungen jenseits der 24 Stunden müssen wir so schnell und so leicht wie möglich unsere Glykogen-Depots während des Rennens auffüllen. Hammer Gel ist hier ideal, da es auch nach der dritten Portion noch schmeckt."
Triathletin

"Endlich ein Gel, das mir wirklich schmeckt!"