15 einfache Wege Ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern - gleich jetzt

Einfach anzuwendende Strategien für den Energie- und Flüssigkeitsersatz

Von: Steve Born

 

Sie müssen ein wenig experimentieren, um den für Sie passendsten Weg zu finden, Ihrem Körper Energie und Flüssigkeit vor, während und nach körperlichen Belastungen zuzuführen. Es gibt keinen Ansatz, der wirklich jedem "passt" wie angegossen; schliesslich haben wir alle etwas verschiedene Vorlieben und Bedürfnisse. Sie müssen sich durch Versuch und Irrtum während Ihres Trainingsprozesses heranarbeiten an Ihr persönliches Optimum. Nichtdestotrotz gibt es ein paar grundlegende Richtlinien, die Sie in die Lage versetzen, einen Grossteil der Unsicherheiten von vornherein auszuschliessen und schneller zu lernen, wie Sie Ihren Körper bei Training und Wettkampf am besten unterstützen können.

 

Einige dieser Empfehlungen mögen Ihnen noch recht unbekannt erscheinen, speziell zu den Themen Flüssigkeits-, Kalorien-, und Electrolytersatz während Belastungen, wo einige "Experten" Ihnen raten, dass Sie schon während des Sports so viel trinken und essen müssen, wie Sie verlieren. Bevor Sie diese Hinweise unterschreiben und befolgen -  bedenken Sie zuvor, was Bill Misner, Ph.D., rät:

 

Der menschliche Körper hat so viele Überlebensmechanismen um auch noch die letzte Minute Leben zu retten, das wir beim zu strikten Versuch, alle seine Bedürfnisse sofort zu bedienen, mehr Schlechtes als Gutes tun. Wenn ich die gesamte Energie ersetze, die ich in einer Menge von ca. 700-900 Kalorien pro Stunde verliere, bekomme ich Blähungen, Übelkeit, Durchfall, und muss an Verpflegungsstationen oder Richtung Finishline gehen statt laufen.  Wenn ich all meine Flüssigkeitsverluste auf einmal ersetze, ende ich im Erste Hilfe Zelt an einer Infusionsflasche - gegen wasserinduzierte Hyponatriämie. Wenn ich meine Salzverluste (ca. 2g /Stunde) komplett ersetze, sind  geschwollene Hände, Augen, Knöchel, Füsse, und deutlich verschlechterte Leistung, oder durch zu hohe Salzaufnahme verursachter Abbruch der Leistung die Folge.

 

Ganz schön starke Worte,  (und Warnungen), in der Tat. Die Wahrheit ist, dass Sie nicht unter diesen nicht gerade wünschenswerten Symptomen leiden müssen; sie gehören nicht zum Pflichtprogramm eines jeden Athleten. Wenn Sie unseren Ratschlägen folgen, werden Sie nicht nur leistungshemmende und potentiell gesundheitsgefährliche Konsequenzen vermeiden, Sie werden ausserdem sehr viel angenehmere Erfahrungen und Leistungen in Ihren Trainingseinheiten und Rennen ernten. Diese Empfehlungen  basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und haben sich im Laufe der Zeit wieder und wieder (und wieder und wieder) über viele Jahre bewährt. Sie haben nichts zu verlieren, und eine ganze Menge zu gewinnen, wenn Sie sie im Training testen. Ich wette, je mehr der nachfolgenden Ratschläge Sie in Ihre Trainings- und Wettkampfgewohnheiten aufnehmen, desto weniger Probleme werden Sie durchleben und desto schneller werden Sie im Rennen sein.

 

 

1. Halten Sie die Flüssigkeitsaufnahme während Ausdauerbelastungen zwischen 550-800/ml pro Stunde.

Über die Flüssigkeitszufuhr gibt es wahrscheinlich mehr Fehlinformationen, als  zu allen anderen Punkten der Ernährung während sportlicher Leistungen, was wirklich nicht gut ist - denn eine zu hohe Wasserzufuhr birgt die gefährlichsten physiologischen Konsequenzen aller Fehler in diesem Bereich. Akute Wasservergiftung kann hyponatriämisches (niedrige Natriumspiegel im Blut) Koma und Tod bedeuten.

 

Die meisten Athleten werden unter fast allen Umständen ihren Flüssigkeitsbedarf mit einer Aufnahme im Bereich von 550-800 ml/h decken können. Kaltes Wetter bedingt  unter Umständen nur einen halb so grossen Bedarf. Für schwerere Athleten, unter sehr heissen und feuchten Bedingungen - vielleicht bis zu 900 ml. Sicher, Sie können mehr als das durch Schwitzen verlieren, aber Sie können es physiologisch nicht ml für ml ersetzen. Andauernde Flüssigkeitszufuhr von 1Liter oder mehr pro Stunde erhöht das Risiko für schwere Leistungseinbussen und Gesundheitsgefahren, also seien Sie sich dieser Faktoren bewusst, bevor Sie unkontrolliert grosse Mengen Wasser zu sich nehmen. Wenn Sie Ihre internen Systeme zu überholen versuchen, werden Sie auf hartem Wege herausfinden, wie Ihr Körper auf zu hohe Wasserzufuhr während intensiver körperlicher Belastung reagiert.  Wenn Sie keinen Spass an Schwindel, Blähungen, und vorzeitigem Ausstieg in Wettkämpfen haben, vergessen Sie Hinweise wie "Trinken Sie, um die Flüssigkeitsverluste zu ersetzen" oder "Trinken Sie schon bevor Sie durstig werden"-das ist einfach falsch.

 



2. Beschränken Sie die Kalorienzufuhr auf 300kcal pro Stunde während der Belastung

Wenn Sie Ihr Rennergebnis schnell im Graben landen sehen wollen, dann folgen Sie dem Ratschlag "Kalorien verbrauchen, Kalorien aufnehmen", den einige "Experten" empfehlen. Faktum: Ihr Körper kann bei weitem nicht so viele Kalorien aufnehmen und verarbeiten, wie sie während des Sports verbrauchen. Athleten, die versuchen all die Kalorien aufzunehmen, die Sie verbrennen-was mehr als 700-900 Kilokalorien pro Stunde sein kann-werden mit hoher Wahrscheinlichkeit  Blähungen, Schwindel, Erbrechen, und/oder Durchfall erleiden. Hört sich wie eine gute Strategie für Sie an? Wir denken nicht.

 

Wenn Sie das Beste aus sich herausholen wollen, führen Sie Kalorien in verträglichen Mengen zu, dies erlaubt Ihren Fettspeichern, ihren Anteil an der Energielieferung zu leisten, was sie automatisch tun werden.  Für die meisten Athleten werden 240-300 kcal/h gut funktionieren. Für leichtere Personen können 180-200 kcal/h gerade richtig sein, während grössere und schwerere Sportler stündliche Energiezufuhren von etwas mehr als 300 kcal/h erwägen können.

 

Viel zu viele Athleten glauben, Sie müssten genau so schnell Kalorien aufnehmen, wie sie verbraucht werden. Das sind üblicherweise diejenigen Sportler, die am Strassenrand pausieren, oder weit hinten im Feld liegen, darauf wartend, dass Ihr Magen aufhört, zu rebellieren. Wenn Sie selbst eine moderatere Energieaufnahme verfolgt haben, werden Sie an Ihnen vorbeifliegen, und nicht das gleiche Schicksal erleiden müssen.

 

 



3. Vermeiden Sie einfache Zucker; nutzen Sie komplexe Kohlenhydrate.

Sicherlich haben Sie schon von "Müll" im Zusammenhang mit Nahrungsbestandteilen gehört. Auch davon, das Sie Ihr Auto auch nicht mit Diesel betanken sollten, wenn Sie Superbenzin brauchen. Nun-einfache Zucker (Glucose, Saccharose, Fructose, und Dextrose) sind tatsächlich "Müll". Während körperlicher Belastungen haben Sie einige Nachteile und sind, in regelmässigen und grossen Mengen verzehrt, gesundheitlich bedenklich. Sie sollten keinen festen Platz in Ihren Ernährungsgewohnheiten einnehmen.

Dies führt uns zu der Frage, "Warum verwenden einige Firmen diese Sorten von Zucker in ihren Produkten?"  Höchstwahrscheinlich weil einfache Zucker billig sind, das Produkt süsser schmecken lassen, und auf der Packung stehen darf, "XX Gramm Kohlenhydrate pro Portion." Schauen Sie aber einmal auf die Zutatenliste, was Sie da wirklich bekommen.

 

Einfache Zucker verursachen schwankende Blutzuckerspiegel, und Sie können nur in limitierten Mengen aufgenommen werden. Sie müssen in recht niedrigen Konzentrationen eingenommen werden, um effizient absobiert zu werden, was bedeutet, das Sie nur etwa 100kcal/h "schaffen". Sie können natürlich mehr davon zu sich nehmen, aber Sie werden nicht mehr ausnutzen können. Es wird Ihnen höchstens schlecht werden davon. Komplexe Kohlenhydrate dagegen können etwa 3x höher  konzentriert werden. Das deckt die etwa 300kcal/h ab. Ausserdem ernten Sie leicht verdauliche, gleichmässig ins Blut fliessende, verlässliche Energie-keine Höhen und Tiefen beim Blutzucker. Ja, auch komplexe Kohlenhydrate enthalten, als Teil Ihrer natürlich vorkommenden Struktur, einen kleinen Prozentsatz von 1- oder 2-kettigen Zuckerarten. Allerdings gibt es da einen grossen Unterschied, wenn diese Zucker ein "Teil des Ganzen" sind, anstatt isoliert und von aussen zugesetzt vorzuliegen... ein entscheidender Unterschied.

 

Sehen Sie, wir wollen uns nicht in eine lange Betrachtung der Physiologie verstricken; wir wollen nur Ihrem Körper Gutes tun, Ihre Gesundheit erhalten, und Ihre volle Leistungsfähigkeit herstellen. Wenn Sie das  "Schlechte Nahrung, schlechte Leistung"-Konzept ernst nehmen, dann vermeiden Sie möglichst Produkte auf der Basis von Glucose/Saccharose/Fructose/Dextrose und nutzen stattdessen solche mit komplexen Kohlenhydraten..

 

 

4. Bei Belastungen über zwei Stunden kann Protein ebenfalls hilfreich sein.

Kohlenhydrate allein sind nicht genug für Ihren gesamten Energiebedarf ab Belastungen von 2h oder länger. Protein trägt zu etwa 10% im Energiestoffwechsel bei. Sie haben zwei Möglichkeiten:  (1) Benutzen Sie ein Produkt, das neben Kohlenhydraten auch Sojaprotein enthält, oder (2) erlauben Sie Ihrem Körper sich im wahrsten Sinne des Wortes bei sich selbst zu bedienen (Ihr Muskelgewebe wird  im Extremfall angegriffen), um Energie zu produzieren. Haben Sie sich für #1 entschieden?  Gut!

 

 

5. Nehmen Sie Soja, nicht Molke während körperlicher Belastungen.

Molkeprotein ist ein sehr hochwertiger Nahrungsbestandteil, wenn er zur rechten Zeit genutzt wird:  nach einer Belastung.  Niemals vor oder während des Sports einnehmen, da das Glutamin schnell zu Harnstoff metabolisiert wird. Dieser ist einer der primären Faktoren in der Muskelermüdung, und Sie produzieren ohnehin Harnstoff während Sie sich sportlich belasten. Machen Sie es nicht noch schlimmer. Soja oder Reis versorgt Sie mit dem nötigen Protein mit minimaler Anhäufung von Harnstoff. Nach der Belastung, wenn die Harnstoffproduktion geringer ist, kann Glutamin-angereichertes Molkeprotein helfen, das Immunsystem zu unterstützen, Muskelgewebe zu regenerieren, und die Glykogensynthese anzuregen.

 

6. Benutzen Sie Flüssiges als Ihre Hauptenergiequelle, auch während längerer Trainingseinheiten und Wettkämpfe.

Es gibt nichts dagegen einzuwenden, eine kleine Menge fester Lebensmittel hier und da während längerer Belastungen als willkommene Abwechslung vom monotonen Trinken flüssiger Energielieferanten zu nutzen, aber Sie müssen:

Überlegte Entscheidungen treffen. Suchen Sie solche Nahrungsmittel aus, die wenig oder keinen raffinierten Zucker und gesättigte Fette enthalten. Denken Sie nicht, "Ich bin eine Maschine, die jedwede Kalorien problemlos verbrennt. Also kann ich alles essen, was ich möchte". Was Sie sich zuführen, bestimmt ganz wesentlich den Ausgang Ihres sportlichen Unternehmens. Erinnern Sie sich: Minderwertiges essen, minderwertige Leistung!
Lassen Sie feste Nahrungsmittel die Ausnahme während des Sports sein, nicht die Regel.

Feste Lebensmittel sind schwerer zu verdauen, als flüssige, und dafür werden mehr Zeit, Wasser, und Elektrolyte benötigt. Wenn Sie sich zu stark auf feste Nahrungsmittel verlassen, kann das zu Lethargie, Blähungen und Schwindel führen. Flüssige Energielieferanten dagegen werden schnell absorbiert, so dass Sie diese unwillkommenen Symptome umgehen können. Vor allem vermeiden sollten Sie junk foods, die viel gesättigte Fettsäuren und raffinierte Zucker enthalten - am besten immer. Glauben Sie mir, gegen Ende eines jeden Rennens werden Sie froh sein, das Sie zu Beginn auf die Fett- und Zuckerbomben verzichtet haben.

 

7. Denken Sie an die Elektrolytzufuhr während körperlicher Belastungen.

Sie können Ihre Energiezufuhr ("Benzin") im Griff haben, aber wenn Sie gleichzeitig die Elektrolyte vernachlässigen ("Öl"), dann werden Sie es spüren in Form von Krämpfen, Spasmen, Muskelschwäche, Herzarrhythmien, und natürlich starken Leistungseinbussen. Warten Sie nicht so lange, bis die Warnlampe angeht; die oben genannten sind die finalen Stufen in einer Kette von leistungshemmenden Symptomen. Wenn Sie nicht schnell genug reagieren, bevor das Öllämpchen Ihres Körpers angeht, können Sie eigentlich gleich einer optimalen Leistungsfähigkeit, und möglicherweise sogar dem ganzen Rennen Lebewohl sagen.

 



8. Verlassen Sie sich nicht nur auf Salztabletten, um Ihren Elektrolytbedarf zu decken.

Die meisten Leute denken Schwitzen = grosser Salzverlust, aber wenn man es exakt anschaut, dort wo es zählt-bei der Trainings- und Wettkampfernährung, dann ist das nicht alles. Salz ist nur eines von vielen Elektrolyten, das Sie während sportlicher Belastungen ersetzen müssen. Calcium, Magnesium, und Kalium spielen ebenso  Schlüsselrollen beim Elektrolytbedarf. 

 

Hier ist die schlechte Nachricht über Salz, welches man sehr leicht auch in zu hoher Menge einnehmen kann:  Zu hoher Salzkonsum verursacht Ödeme und behindert  die Mechanismen des Körpers, mit Elektrolyten hauszuhalten. Deshalb ist die unkontrollierte Einnahme von Salztabletten keine gute Idee; Sie müssen mit Bedacht dabei vorgehen, wenn Sie Sich für Ihre Nutzung entschieden haben.

 

Wieviel Salz ist genug? Elektrolytverarmung ist eine sehr individuelle Sache -Sie können sich nicht auf ein fertiges Getränk oder Produkt nach dem Motto "Eines für jeden" verlassen. Sie müssen Ihren ganz persönlichen Bedarf für unterschiedliche Wettkampflängen und Klimabedingungen herausfinden. Um einen guten Anhalt zu bieten, 200-400mg NaCl/h, zusammen mit adäquaten Mengen anderer Mineralstoffe (Kalium, Magnesium, Calcium) ist ein für die meisten Athleten unter der Mehrzahl möglicher Bedingungen guter Ausgangspunkt.

 

9. Probieren Sie neue Produkte oder Ernährungsstrategien im Training aus, bevor Sie sie im Wettkampf anwenden.

Diese Regel ist wirklich eine so einleuchtende wie wichtige; Sie würden daher überrascht sein, zu hören wieviele Leute sie nicht befolgen. Wenn Sie nicht absolut verzweifelt sind und bereit, mögliche Folgen zu tragen, versuchen Sie nichts Neues während eines Rennens, sei es Ausrüstung, Ernährung, oder Taktik.  Diese Dinge müssen im Training praktiziert und verfeinert werden. 

 

Weil alle Hammer Produkte spezifisch zusammengesetzt und so hergestellt sind, dass sie perfekt miteinander kombiniert werden können, haben Sie die nötige Flexibilität, um ein Ernährungsprogramm für jedwede Länge eines Rennens, unabhängig von den äusseren Bedingungen herzustellen. Sie müssen damit nie ins Unsichere schätzen oder etwas von den  Verpflegungsstellen annehmen in der Hoffnung, die nächste Stunde gut hinter sich zu bringen.

 

10. Seien Sie flexibel in Ihrer Ernährungsstrategie während eines Rennens, denn was im Training gut funktioniert hat, kann unter etwas anderen Bedingungen im Rennen schon einmal weniger gut angepasst sein.

Kalorienaufnahme die im Training funktioniert hat, kann durchaus im Rennen nicht zum gewünschten Ergebnis führen; möglicherweise müssen Sie etwas weniger im Rennen konsumieren, als im Training. Warum? Aufregung, höheres Tempo, und höhere Wahrscheinlichkeit für Dehydratation tragen alle zu einem alles andere als optimal funktionierendem Verdauungssystem bei. Dazu kommt, dass bei dem höheren Tempo im Rennen mehr Blut von der Verdauung abgezogen und für die Muskelarbeit gebraucht wird.

 

Wenn Sie ein Rennen angehen, ist es natürlich hilfreich, einen "Spielplan" für die Kalorienaufnahme zu haben, aber machen Sie sich nicht zu dessen Sklaven. Es könnte sein, das dieser Plan der Abänderung bedarf (im Sinne einer etwas geringeren stündlichen Energieaufnahme), um dem langsamer arbeitendem Verdauungstrakt gerecht zu werden.

 

11. Die Kohlenhydrat- und Proteinzufuhr sollte so bald wie möglich nach jeder Trainingseinheit erfolgen.

Hier ein Merksatz dazu: "Wenn Sie fertig mit dem Training sind, sind Sie noch lange nicht fertig mit dem Training… zumindest solange nicht, bis Sie dem Körper eine entsprechende Mahlzeit gegönnt haben": Genauso wichtig wie Ihr Training selbst (Muskelermüdung und Nährstoffverarmung) ist, was Sie unmittelbar darauf tun (Muskelaufbau und Nährstoffversorgung). Wenn Sie es vernachlässigen, den Tank wiederaufzufüllen, werden Sie niemals den vollen Wert Ihres geleisteten Trainings ernten… was wäre das für eine Verschwendung.

 

Eine höhere Fitness wird sich einfach nicht einstellen, zumindest nicht auf einem effektiven Wege, wenn Sie den Ruf Ihres Körpers nach Nährstoffzufuhr überhören. Geben Sie Ihrem Körper, was er unmittelbar nach einer Belastung braucht, denn er ist zu diesem Zeitpunkt am empfänglichsten für die Wiederbefüllung seiner geleerten Tanks,  und er wird wundervoll reagieren-schneller regenerieren, effizient adaptieren an den physischen Stress, und "lernen" wie er mehr und mehr schnell verfügbare Energie in den Muskeln speichern kann.

 

Ein ideales und sehr einfach zu nutzendes Produkt ist Recoverite, mit seinem 3:1 Verhältnis von komplexen Kohlenhydraten und mit Protein. Mischen Sie ein paar Messlöffel mit Wasser, trinken Sie, und schon fertig… ganz einfach. Sie haben gerade den besten Abschluss Ihres Trainings getätigt, den Sie überhaupt machen können, und Ihrem Körper einen Vorteil für den Start ins nächste Training geschaffen.

 

12. Essen Sie nicht übermässig am Abend vor einem Rennen, in der Hoffnung auf “Kohlenhydratloading”

Schön wäre es, wenn Sie Ihre Muskelglykogenspeicher mal eben am Abend vorher maximieren könnten, aber die menschliche Physiologie funktioniert so leider nicht. Das Erhöhen und Maximieren der Muskelglykogenspeicher kann viele Wochen konsistenten Trainings und viele Auffüllmahlzeiten direkt nach Ihren Trainingseinheiten in Anspruch nehmen. Zuviel konsumierte Kohlenhydrate werden in Fette umgewandelt und als solche gespeichert (unnützes Gewicht), also gehen Sie nicht zu weit während jener Pasta Parties vor den Rennen. Essen Sie sich satt, aber nicht mehr.

 

13. Beenden Sie eine Vorstartmahlzeit drei Stunden vor dem Startschuss.

Lassen Sie uns annehmen, Sie sind brav gewesen - Sie haben hart trainiert (allerdings weise) und immer daran gedacht, Ihren Körper so bald wie möglich nach jedem Training mit Kalorien hoher Qualität zu versorgen. Grossartig! Sie haben nun ein schönes Reservoir an Premium-Muskelglykogen für 60-90 Minuten zur Verfügung, dem ersten und wichtigsten Brennstoff, den Ihr Körper zu Rennbeginn braucht. Verderben Sie jetzt nicht alles, indem Sie nur eine oder zwei Stunden vor dem Start noch etwas essen!

 

Wissen Sie, was dann passieren würde, wenn Sie so kurz vor dem Renne noch essen?  Ihre Muskelglykogenvorräte werden viel schneller verbrannt . . . definitiv kein Vorteil! Wenn Sie eine Vorstartmahlzeit einnehmen, müssen Sie damit 3 Stunden vor dem Start fertig sein. Das ist der beste Weg, die Leberglykogenspeicher noch einmal abzurunden (das eigentliche Ziel der Vorstartmahlzeit), ohne die Rate der Muskelglykogenverbrennung negativ zu beeinflussen. Nicht möglich, 3 Stunden vor einem Rennen aufzustehen und zu essen?  Lesen Sie weiter.

 

 

14. Opfern Sie nicht Ihren Schlaf für eine Vorstartmahlzeit.

OK, Sie sind davon überzeugt, das es Sinn macht, mindestens 3 Stunden vor dem Start Ihres Rennens zu essen. "Aber halt," sagen Sie. "Mein Rennen startet um 7 Uhr morgens. Und Sie empfehlen mir jetzt, um 3  in der Früh aufzustehen, nur um zu essen?" Nun, Sie könnten dies tun, wenn es Ihnen dabei gut geht, aber Sie müssen nicht.  Und die Energiespeicher in den Muskeln, was ist mit denen? Sie werden da  sein, vollständig, sogar nach einer Nacht ohne Nahrungszufuhr (wirklich!). Am morgen mag Ihr Gehirn melden, "Ich bin hungrig," aber Ihre Muskeln werden sagen, "Hey, wir sind startklar".

Fazit:  Opfern Sie nicht den Schlaf um zu essen. Wenn Sie früh am morgen starten müssen, ist die beste Strategie:

Essen Sie eine qualitativ hochwertige Mahlzeit am Abend zuvor (rundet die Leberglykogenvorräte ab)
Schlafen Sie genug 
Nehmen Sie 100-200 gut verdauliche Kilokalorien zu sich (Hammer Gel ist ideal), etwa 5-10 Minuten vor dem Start des Rennens

Das ist richtig, 5-10 Minuten vorher, nicht eine oder zwei Stunden vorher. Der Schlüssel bei der Glykogenverbrennungsrate liegt im Timing. Wenn Sie vor dem Rennstart essen müssen, dann muss das 3 Stunden vorher erledigt sein. Wenn das logistisch unmöglich ist, nehmen Sie eine Kleinigkeit 5-10 Minuten vorher zu sich. Wenn Sie dies befolgen, werden Sie Ihre hart erarbeiteten Muskelglykogenspeicher nicht vorzeitig wieder los.

 

15. Nehmen Sie eine angemessene Menge Nahrungsmittel hoher Qualität in Ihrer Vorstartmahlzeit zu sich.

Das Ziel der Vorstartmahlzeit ist es, Ihre Leberglykogenspeicher abzurunden, die während des Schlafes angezapft werden. Glauben Sie es oder nicht, um dies zu erreichen, müssen Sie nicht  600, 800, oder 1000 Kilokalorien oder etwa noch mehr zu sich nehmen, wie mancher Sie vielleicht hat glauben machen wollen. Eine Vorstartmahlzeit mit 200-400 Kilokalorien-zusammengesetzt aus komplexen Kohlenhydraten, vielleicht einer kleinen Menge Soja- oder Reisprotein, mit wenig oder keinen Ballaststoffen und Fett, drei Stunden vor dem Start eingenommen-ist wirklich gut genug. Sie können zu diesem Zeitpunkt nichts mehr zu den Muskelglykogenspeichern hinzufügen (nur vielleicht noch eine kleine Menge zu den Leberspeichern), also wäre es kontraproduktiv, besonders wie angesprochen wenn Sie früh am morgen starten.

 

 

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Weitere Informationen über richtige Energieaufnahme und alle Hammer Nutrition Produkte finden sich in The Endurance Athlete's Guide To Success. Eine kostenlose Kopie kann unter
www.e-caps.com/downloads/fuelinghandbook.pdf heruntergeladen werden.

 

Steve Born ist technischer Berater für E-CAPS und hat über ein Jahrzehnt erfolgreich in der Nahrungsmittel- und Gesundheitsindustrie gearbeitet. Er betreute in der Vergangenheit 100te von Athleten - vom Freizeitsportler bis zum Weltklasse- Profi um ihre Ernährungsstrategien zu optimieren. Steve hat 3x das RAAM bewältigt, ist 1994 Furnace Creek 508 Champion, 1999 der erste und einzige, der bislang den doppelten Furnace Creek 508 schaffte, und hält 2 Ultra Marathon Fahrrad Rekorde. Im Februar 2004 wurde Steve in die Ultra Marathon Cycling Hall of Fame aufgenommen.

 

© 2006, Endurance Marketing Group. Dieses Informationsschreiben  ist urheberrechtlich geschützt. Sie ist zur Weitergabe freigegeben, solange diese Schutzklausel und die Telephonnummer von EMG und/oder der URL angegeben werden. Der Inhalt muss unverändert dargestellt werden und der Original-Autor anerkannt werden.

Getestet im härtesten Radrennen der Welt

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Team Montrail Leppin

Sieger GermanQuest AdventureRace 2005 und 2006


"Bei Wettkampfbelastungen jenseits der 24 Stunden müssen wir so schnell und so leicht wie möglich unsere Glykogen-Depots während des Rennens auffüllen. Hammer Gel ist hier ideal, da es auch nach der dritten Portion noch schmeckt."

Cycling-Team Lübeck

Top Radteam


Eddy Michalsky - "ich bin begeistert über die schnelle und lange Wirkung"
Carsten Schenck - "kein Rennen mehr ohne Hammergel"
Eric Brösicke - "mit Hammergel hat unser Team ein perfekten Partner gefunden"
Matthias Kotte - "endlich ein Gel was wirklich gut schmeckt"
Sven Baxmann - "nach einem längeren Test im Trainingslager hat auch mich das Hammergel überzeugt, besonders Esspresso schmeckte mir sehr gut"
Matthias Heise - "leicht verträglich, sowas habe ich mir schon lange gewünscht...einfach klasse"
Karsten Krause - "klasse, ein Produkt was nicht nur wirkt sondern auch lecker ist"